Angriff auf den Sozialstaat – Kettensäge oder Ketten bilden?

Die Regierung Merz hat einen radikalen Abbau des Sozialstaats auf der Agenda. An welchen Punkten lässt sich eine oppositionelle Allianz bilden? Was müssen heutige Sozialproteste von den Mobilisierungen der Klima- und Gegen-Rechts-Bewegungen lernen? Was braucht es, um Gewerkschaften, soziale Bewegungen und politische Kräfte zusammenzubringen und eine Konstellation zu schaffen, die erfolgreich Druck aufbauen kann? Über diese und andere Fragen habe ich auf einer Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung gemeinsam mit Luigi Pantisano, Co-Vorsitzender der Partei Die Linke, Martyna Linartas, Projektleiterin bei Ungleichheit und Sonja Staack, Vorstandsmitglied der Rosa-Luxemburg-Stiftung, diskutiert. Hier das Video.

Abschied vom Deutschen Kapitalismus: Vom fossilen zum demokratischen Wachstum

Blätter für deutsche und internationale PolitikDie anhaltende Schwäche der deutschen Wirtschaft ist in aller Munde und befeuert eine Debatte um die Finanzierbarkeit des Sozialstaates. Darüber gerät aber aus dem Blick, was die eigentlichen Ursachen dieser Entwicklung sind: Das deutsche Wirtschaftsmodell befindet sich in einer tiefen Krise. Hierzu habe ich in den »Blättern für deutsche und internationale Politik« einen Beitrag veröffentlicht. Hier der Text.

Mehr Effizienz im Arbeitsschutz ja – verdeckter Abbau von Schutzrechten nein!

PDF-Datei im Download beziehenDie Debatte um den angeblich unverzichtbaren Bürokratie-Abbau hat auch den betrieblichen Arbeitsschutz erreicht. In einem mit Andrea Fergen und Moriz Boje-Tiedemann verfassten Beitrag haben wir im Fachmagazin »sicher ist sicher« (Ausgabe 2/26) die Debatte aufgegriffen. Wir sagen: mehr Effizienz im Arbeitsschutz ja – verdeckter Abbau von Schutzrechten nein! PDF-Datei im Download hier.

Sozialstaat in Herbststimmung?

Frankfurter Allgemeine ZeitungIn einem Beitrag in der Frankfurter Allgemeine Zeitung (25.10.2025) fordere ich vor allem die wirtshaftsliberalen Teile von Wirtschaftswissenschaft und Politik auf, nicht nur über die Kosten des Sozialstaates zu klagen, sondern auch seine Leistungen und seinen Zusatznutzen für das Gelingen der sozial-ökologischen Transformation zu bewerten. Hier mein Kommentar.

»Beschäftigte mit überflexiblen
Arbeitszeiten bekommen Probleme«

Am 1. Mai 2025, dem Tag der Arbeit, habe ich bei der DGB-Kundgebung auf dem Kölner Heumarkt gesprochen. Ich sage: Es fehlt an vielen Stellen so etwas wie Aufbruchstimmung und Zukunftszuversicht. Dieser Stimmungswechsel muss vor allem von der Politik kommen. Aber auch von den Unternehmensvorständen. Und es bleibt dabei: Der Acht-Stunden-Tag ist ein Fixpunkt für ein gesundes und soziales Arbeiten – weil er Ausgleichszeiten vorgibt, auch für flexible Arbeitszeitmodelle. Der »Kölner Stadt-Anzeiger« hat mich vorab zum Gespräch getroffen. Hier das Interview.