Generationengerechtigkeit – Grenzen und Potenziale eines sozialpolitischen Kernbegriffs

In einem Beitrag für die Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“ unterziehe  ich gemeinsam mit meinem Kollegen Christoph Ehlscheid den viel zitierten Begriff der Generationengerechtigkeit einer kritischen Analyse. Dabei ist klar: In Zeiten einer ökonomisch-ökologischen Krise gilt es, Generationenbeziehungen in die Suche nach Wegen einer sozialökologischen Transfor­mation zu integrieren. Dabei wird eine komplex Generationengerechtig­keit ohne einen neuen Klassenkompromiss jedoch kaum zu haben sein. Mehr als PDF hier.

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Zur Ausbildungssituation: Corona-Hilfe für wen?

Frankfurter RundschauGeld sollten nur Firmen bekommen, die ausbilden. Nur so lässt sich die hohe Zahl von Menschen senken, die keinen Abschluss haben. Mein Gastbeitrag in der Frankfurter Rundschau.

Ich meine: Unverbindliche Ausbildungsboni verpuffen. Angeregt durch eine Vereinbarung in der Allianz für Aus- und Weiterbildung wurden durch die Bundesregierung erneut Ausbildungsprämien beschlossen. Schon heute zeichnet sich ab, dass diese Hilfen kaum abgerufen werden. Deutlich wird: Die Eingriffe der Politik müssen weitreichender und vor allem verbindlicher als in der Vergangenheit ausfallen. Ansagen statt Anreize sind unverzichtbar. Zielführend wäre eine verbindliche Ausbildungsgarantie. Es geht um ein Recht auf Ausbildung, auf das junge Menschen sich berufen und verlassen können.

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