Gewerkschaft → Gute Arbeit

(28.2.2017) Digitale Arbeitswelt erfordert Präventionsoffensive

In der digitalisierten Arbeitswelt nehmen psychische Belastungen eher zu. Darauf weise ich zusammen mit dem NRW-Arbeitsminister Rainer Schmeltzer auf einer Veranstaltung in Berlin hin. Gemeinsam fordern wir deshalb auch, eine Anti-Stress-Verordnung endlich auf den Weg zu bringen. Die Vorschläge der IG Metall für eine neue Präventionsoffensive zur Vermeidung gesundheitlicher Beeinträchtigungen durch psychische Arbeitsbelastungen erläutere ich auf einer Pressekonferenz. [mehr]

(Januar 2017) Arbeiten 4.0 – Experimentieren mit der Arbeitszeit?

Im Weißbuch des Arbeitsministeriums »Arbeiten 4.0« werden »Wahlarbeitszeitenoptionen« in einer Experimentierphase vorgeschlagen. In einem Interview mit der Zeitschrift »Gute Arbeit« (Januar 2017) meine ich: Es gibt ein arbeitswissenschaftlich abgesichertes Regulierungsdreieck von 8 Stunden täglich, 40 Stunden Wochenarbeitszeit und 11 Stunden Ruhezeit. Die Gesundheit der Beschäftigten sollte kein Gegenstand von Experimenten sein. Experimentieren könnte man hingegen mit Modellen erweiterter Mitbestimmung der Betriebsräte und Beschäftigten auf Arbeitszeit und Arbeitsbedingungen. [mehr]

(28.11.2016) Demokratie hält gesund

Mit der Digitalisierung der Arbeit wachsen die Gesundheitsrisiken. Dagegen helfen Initiativen von unten. In einem Gastkommentar in der Frankfurter Rundschau erläutere ich, dass das Regulierungsdreieck aus dem 8-Stunden-Tag, der 40-Stunden-Woche sowie einer Mindest-Ruhezeit von 11 Stunden ein Kernanliegen aus Gesundheitssicht darstellt. [mehr]

(23.09.2016) »Ein guter Tag für den Schutz der Gesundheit. Ein schlechter Tag für die Demokratie«

Zum längst überfälligen Beschluss des Bundesrates am 23.9.2016 kommentierte ich: »Mit dem Beschluss des Bundesrats zur neuen Arbeitsstättenverordnung werden zeitgemäße Anforderungen an die Ausstattung von Fabrikhallen und Büros gestellt. Darüber hinaus müssen nun psychische Belastungen etwa durch die Organisation der Arbeit berücksichtigt werden. Auch die ergonomische Arbeitsplatzgestaltung wird explizit eingefordert. Das ist ein wichtiger Schritt hin zu einem modernen Arbeitsschutz.« Die Integration der Standards zur Bildschirmarbeit in die Arbeitsstättenverordnung begrüße ich ebenfalls. Allerdings sind Politik und Arbeitgeberverbände zu kritisieren: »Es ist um die politische Kultur im Land schlecht bestellt, wenn Arbeitgeberlobbyisten mit Unterstützung aus dem Kanzleramt in der Lage sind, die Entscheidungen von Verfassungsgremien mehr als eineinhalb Jahre zu blockieren.« [hier] die Meldung bei dpa.

(29.10.2015) Arbeitgeberlobby leugnet zunehmende Arbeitsbelastung

Anlässlich des Arbeitsschutzkongresses A+A in Düsseldorf kritisiere ich die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, die mit ihrer jüngsten Publikation zur Arbeitsqualität ("Fakten statt Zerrbilder - Arbeitsqualität in Deutschland") endgültig den Konsens über 'Gute Arbeit' verlassen hat und nun den Überbringer der schlechten Nachricht attackiert, statt gemeinsam die Probleme anzupacken und die Präventionsanstrengungen in den Betrieben zu erhöhen. [mehr]

(4.11.2013) Neue Regierung muss Anti-Stress-Verordnung erlassen

Begleitend zu den Koalitionsverhandlungen habe ich in einem Interview in der GEGENBLENDE begründet, warum jetzt eine Anti-Stress-Verordnung erlassen werden muss. [mehr]

(November 2013) Beschäftigtenbefragung der IG Metall: Arbeitspolitische Schwerpunkte

Die Befragungen der Beschäftigten selbst können eine Form der "Arbeitspolitik von unten" sein. Die Ergebnisse, die ich gemeinsam mit Klaus Pickshaus im neuen Jahrbuch Gute Arbeit 2014 veröffentlichen werde, sind ein Handlungsauftrag für die Gewerkschaften. [mehr]

(Juli 2013) Regierung darf nicht auf halbem Weg stehen bleiben

Betriebe sind auch bei Arbeitsstress und psychischen Belastungen zur Prävention verpflichtet. Das hat der Bundestag im Arbeitsschutzgesetz jetzt klargestellt. Allerdings dürfe die Regierung nicht auf halbem Weg stehen bleiben, sage ich in einem Interview. [mehr]

(April 2013) Anti-Stress-Kongress der IG Metall

Zu Beginn des Anti-Stress-Kongresses der IG Metall am 23./24. April 2013 fordere ich gegenüber der Presse die Bundesarbeitsministerin auf, jetzt endlich die Konsequenz aus ihren Klagen über zuviel Stress in der Arbeitswelt zu ziehen und eine Anti-Stress-Verordnung zu erlassen. [mehr]

(23.4.2013) „Bremse für das Hamsterrad“

In einem Meinungsbeitrag für das „Handelsblatt“ begründe ich die Notwendigkeit einer Anti-Stress-Verordnung. [mehr]

(29.1.2013) "Jetzt ist die Politik am Zuge"

Nachdem die BDA die Gemeinsame Erklärung zur Psychischen Gesundheit in der Arbeit mit dem DGB und dem Arbeitsministerium in letzter Minute scheitern ließ, forderte ich anlässlich des Kongresses zu diesem Thema am 29.1. in Berlin die Ministerin Ursula von der Leyen auf, jetzt endlich tätig zu werden und eine Anti-Stress-Verordnung auf den Weg zu bringen. [mehr]

(18.1.2013) „Bundesregierung springt zu kurz bei Stressprävention“

"Die vor Weihnachten beschlossenen Änderungen am Arbeitsschutzgesetz greifen viel zu kurz", führe ich auf einer Pressekonferenz in Berlin anlässlich einer Sonderauswertung des DGB-Index Gute Arbeit aus. "Sie sind zwar ein erster kleiner Schritt in die richtige Richtung, im Arbeitsschutzgesetz psychische Belastungen ausdrücklich als Gegenstand der Gefährdungsbeurteilung zu benennen. Aber nur mit einer wirksamen Anti-Stress-Verordnung können Arbeitnehmer besser vor Überlastung und Burnout geschützt werden". [mehr]

(14.11.2012) Nur mit sanftem Druck

In einem Beitrag für das Handelsblatt plädiere ich für ein sachgerechtes Anreizsystem zur Schaffung alternsgerechter Arbeitsplätze. Die Rente mit 67 bestraft nur die Beschäftigten, die nicht mehr können. Eine Demografie-Abgabe für die Unternehmen könnte Anreize zur Schaffung von Arbeitsplätzen für Ältere bringen. Mehr ... [mehr]